Das KreativTeam

Paul Graham Brown

Musikalische Leitung und Arrangements
Der Engländer Paul Graham Brown hatte sein Debüt in Deutschland mit dem Musical „Bonnie und Clyde“ (UA Theater Heilbronn). Seitdem hat er sich als einer der führenden und produktivsten Musical-Komponisten und Autoren im deutschsprachigen Raum etabliert. Sein Musical „King Kong“ (UA Kleines Theater, Berlin), Buch: James Edward Lyons, ist eines der meist gespielten neuen deutschen Musicals der letzten Jahre. Es spielte u.a. am Theater Hof, am Stadttheater Klagenfurt, an den Kammerspielen Seeb. Für „Show Dogs“ erhielt Paul beim Internationalen Musical-Theater Festival in Graz den Frank Wildhorn Preis. Andere Werke sind „Dynamit!“ (Kleines Theater Berlin), „Der Kampf des Jahrhunderts“ (Tribüne Berlin) und „Fairy Stories“, das u.a. im Seattle Village Theater Issaquah, im Theater Building Chicago und in einer szenischen Lesung am Theatre Drury Lane am Londoner West End aufgeführt wurde. Im Oktober 2014 feierte Paul zwei Uraufführungen: am Theater Hof mit „Der große Houdini“ und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit „Superhero“, geschrieben mit dem Oscar nominierten und BAFTA Gewinner Anthony McCarten („The Theory of Everything“/“Die Entdeckung der Unendlichkeit"). „Die Hatzfeldt“ ist nach „Eingefädelt“ und „Der Postraub“ Pauls dritte Arbeit für die Schlossfestspiele Biedenkopf und mit „Maria Magdalena“ für die Freilichtbühne Hallenberg (2016) die vierte mit Birgit Simmler. 2015 & 16 war Paul Initiator und Künstlerischer Leiter des Theater-Projektes „Für eine neues Leben“ mit in Biedenkopf ansässigen Flüchtlingen. Oktober 2017 kommt Pauls Neuestes Musical „Rasputin“ am Theater Hof zur Uraufführung. Foto: Ralf Rühmeier www.paulgrahambrown.de

Birgit Simmler

Inszenierung
Birgit lernte am New Yorker Broadway beim Produzenten Emanuel Azenberg und begleitete Neil Simons „Laughter on the 23rd floor“ mit Nathan Lane in der Hauptrolle. Sie war als Abendspielleitung am Wiener Raimundtheater für Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ und für Andrew Lloyd Webber „Joseph“ verantwortlich. Nach Jahren als Regisseurin und Produzentin mit ihrer eigenen Theatergruppe in der freien Szene in Berlin inszenierte sie u.a. für Theatergastspiele Kempf (INTHEGA-Preis mit „Ray Charles“, aktuell Gerold Theobald „Die Harry Belafonte Story“ mit Ron Williams), das Kleine Theater Berlin, und 2007 bis 16 für die Freilichtbühne Hallenberg. Als Produktionsleitung war sie für das Opernfestival Klangbogen Wien, die Eröffnung des Wiener Museumsquartiers, Gastspiel Gerhartz GmbH Kiel und die Companions Opera Amsterdam tätig. Sie besitzt einen Abschluss der Universität Zürich in „Executive Master in Arts Administration“ sowie ein Staatsexamen in Deutsch und Englisch und ist Kulturreferentin in Biedenkopf. Birgit ist die Gründungsintendantin der Schlossfestspiele Biedenkopf. Sie entwickelte jeweils Idee und Buch für die Erfolgsmusicals „Eingefädelt“ und „Der Postraub“ und übersetze die englischen Songtexte von Paul Graham Brown ins Deutsche. 2016 schrieben Paul und Birgit außerdem für die Freilichtbühne Hallenberg das Musical „Maria Magdalena“. Ab der Saison 2018 wechselt Birgit als Künstlerische Leitung zu den Luisenburg-Festspielen nach Oberfranken. Foto: Michael Seemeier

Tim Zimmermann

Choreographie
Der gebürtige US –Amerikaner machte seine Ausbildung an der University of Wisconsin Stevens Points mit dem Schwerpunkt Theater und Tanz. Er absolvierte Musicalauftritte, Performance- und Unterrichtserfahrungen in New York. Seine Arbeit in dem Bereich Choreographie und Regie führte ihn zu zahlreichen Musicals, Revuen und TV-Shows in den USA und nach Skandinavien sowie Deutschland. Aktuelle Arbeiten umfassen u.a. Grease (2012 Dänemark), Ganz oder gar nicht (2012 Deutschland), Dynamit (2011 Berlin), King Kong (2009 Berlin). In 2010 brachte er „High School Musical 2“ in Dänemark auf die Bühne. Für das Schwedische Fernsehen war er u.a. am Fredericia Theater in Dänemark für die Musicals „Cabaret“ und „Jesus Christ Superstar“ tätig. Er ist Lehrer für Jazz, Musical Theater und Dance an der Danske Musical Academy, der Ballettakademien Göteborg, der Dansvaerkstatt Kopenhagen und am Tanzprojekt München. Tim Zimmermann erhielt in Dänemark den "Musical-Choreography-Award 2010" für seine Arbeit als Choreograph.

Das Ensemble

Vasiliki Roussi

als Sophie von Hatzfeldt
Vasiliki Roussi erhielt ihre Ausbildung am Studio des Theater an der Wien, wo sie auch ihre Karriere in „Cats“ begann. Anschließend war sie als Schauspielerin am Theater Basel tätig und blieb dem Schauspiel mit Produktionen wie „Gott des Gemetzels“ und „Der Mentor“ bis heute treu. In der Sparte Film und Fernsehen war sie u. a. in „Der letzte Zeuge“, „Tatort“, „SOKO Leipzig“ und „Die Mutprobe“ zu sehen. Im Musicalbereich verkörperte Vasiliki Roussi u. a. Anita in „West Side Story“, Sally Bowles in „Cabaret“ (Wien, Berlin), Aldonza/Dulcinea in „Der Mann von La Mancha“, Lucy in „Jekill & Hyde“, Charity in „Sweet Charity“, sowie Fosca in der deutschsprachigen Erstaufführung von “Passion”. Die Rolle der Edith Piaf prägt seit 2012 ihr Oeuvre. Sie verkörperte den Charakter in der Stückfassung von Pit Holzwarth (Theater Lübeck), in einem Ballett von Silvana Schröder (Bühnen Gera), in Pam Gems Bühnenstück (Schauspielbühnen Stuttgart), für das sie den Publikumspreis erhielt, sowie in ihrem Soloabend „L’hymne a l’amour“. An der Staatsoperette Dresden wird sie die Rolle der Maria in „Maria de Buenos Aires“ gestalten. Foto: (c) Marcus Staab Photographie

Gunnar Frietsch

als Ferdinand Lassalle
Der im Nordschwarzwald geborene Bariton Gunnar Frietsch ließ sich zunächst an der Schule für Schauspiel Hamburg zum staatlich anerkannten Schauspieler ausbilden. Noch vor seinem Abschluss spielte er in einer Tournee-Produktion von Schillers „Die Räuber" die Rolle des Franz Moor in Deutschland und der Schweiz, die ihm glänzende Kritiken einbrachte. Weitere Engagements führten Gunnar Frietsch unter anderem an das Thalia Theater Hamburg (Regie: Andreas Kriegenburg), das Landestheater Schleswig-Holstein und das Theater Gütersloh. Wichtige sängerische Impulse verdankt der junge Schauspieler dem Bariton Moritz Gogg, der ihn dazu ermutigte, sich auch als Sänger professionell ausbilden zu lassen. 2012 begann Gunnar Frietsch sein Gesangstudium in der Klasse von Prof. Caroline Thomas an der Hochschule für Musik Detmold. Zusätzlich zu seinem Studium besuchte er Meisterkurse bei Kammersänger Hans Sotin, Bo Skovhus und Prof. Lars Woldt. Im Rahmen der Jahresproduktion der Hochschule für Musik im Juni 2014 war Gunnar Frietsch im Landestheater Detmold in Mozarts „Zauberflöte" als Papageno zu erleben. Im September 2015 gab der junge Bariton sein Debüt am Staatstheater Darmstadt unter der musikalischen Leitung von Will Humburg als Fiorello im „Barbier von Sevilla", wo er auch in der Spielzeit 2016/2017 als Conférencier in Kander & Ebbs „Cabaret" auf der Bühne stand.

Markus Pol

als Wilhelm Rüstow
Markus Pol kommt erneut von Wien nach Biedenkopf und übernimmt die Rolle des Freiheitskämpfers Wilhelm Rüstow. Der Wiener Schauspieler und Sänger spielte u.a. den Kaiser Franz Joseph im Musical "Elisabeth" (Theater d. Westens, Berlin; Zürich, Japantournee der Vereinigten Bühnen Wien), Cliff in "Cabaret" (Bozen), "Der Mann von La Mancha", "My Fair Lady" (Landestheater Vorarlberg), Goldonis "Trilogie der Sommerfrische", Tschechows "Drei Schwestern" und "Die Möwe", Horváths "Zur schönen Aussicht" (Armes Theater Wien), „Emil und die Detektive“ (Stadtth. Klagenfurt), „Rilke’s Cornet“ (Gehörlosentheaterfestival Wien, Neue Bühne Villach). Bei den Bregenzer Festspielen führte er als Erzähler durch B. Britten’s Operette "Paul Bunyan". Er ist Tourleiter beim Kindermusicalunternehmen „Theater mit Horizont“. Engagements u.a.: Theater i. d. Josefstadt, Raimund Theater, Ronacher, Theater d. Jugend, Stadttheater Baden u. a. TV:“Cop Stories“, "Schlosshotel Orth"; Sprecher für Hörbücher. Er tritt mit seinem Soloprogramm "brel-à-porter" mit Chansons von J. Brel in neuer dt. Übersetzung auf.

Peter Hohenecker

als Karl Marx
Der Wahl-Biedenkopfer versuchte sich nach seinem Schauspielstudium in Wien in den späten 80ern erfolgreich in der Wirtschaft. Nach vier Jahren wurde die Liebe zum Theater jedoch stark genug, um ihn an das Raimundtheater in Wien zu bringen. Dort betreute er tontechnisch u.a. „Die Schöne und das Biest“ und „ Tanz der Vampire“. Danach, nach einigen Produktionen als Bühnenbildner, ging es zurück auf die Bühne. „ Hot Stuff“, „ One Night of Ray Charles“ und „Die Harry Belafonte Story“ wechselten sich mit TV-Gastrollen u.a. in „ Julia, Wege zum Glück“ ab. Sieben Jahre war er als Regisseur der 1000 Sitzplatz Freilichtbühne Herdringen tätig und erstellte dort dreizehn Inszenierungen. 2015 und 16 entwickelte er ein Theaterstück mit Jugendlichen für das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, gefördert aus Mitteln des Bundes. Aktuell inszeniert er „Sugar – Manche mögen´s heiß“ an der Freilichtbühne Hallenberg. Gemeinsam mit Silvia Salzbauer (Piano) tritt Peter Hohenecker seit 2015 mit seinem Soloprogramm "Tom Waits – Ein Versuch" auf. Mit Dr. Carsten Wenzel tourt er außerdem mit einer komödiantischen Fassung von „Frankenstein“.

Dr. Carsten Wenzel

als Otto von Bismarck
Dr. Carsten Wenzel ist seit Beginn der Schlossfestspiele mit dabei: als sympathisch-wirrer Waffennarr Rommel in „Eingefädelt“, als der strenger Bürokrat und Kriminalinspektor Danz in „Der Postraub“, und nun als machtbewusster Landjunker und späterer Reichskanzler Otto von Bismarck. Dr. Carsten Wenzel stammt aus Moers am Niederrhein, wo er bereits während der Schulzeit mit Begeisterung Theater spielte. Er wirkte am dortigen Schauspielhaus in etlichen modernen Klassikern von Arthur Miller, Siegfried Lenz, Harold Pinter, Peter Handke, Jean Paul Sartre uvm. mit. Nach Zivildienst und Tätigkeit als Flugbegleiter war er mehrere Jahre im Ausland als Tauchlehrer und Wassersportmanager beschäftigt, bevor er das Studium der Zahnmedizin absolvierte und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg promovierte. Seit 2008 ist er als niedergelassener Zahnarzt in eigener Praxis in Gladenbach tätig und nimmt regelmäßig an Hilfseinsätzen für „Ärzte für die dritte Welt“ teil. Dieses Jahr entwickelte er eine komödiantische Tourneefassung von „Frankenstein“, in der er neben Peter Hohenecker spielt.

Ephraim Josua Espeter

als Paul von Hatzfeldt
Der 18 jährige Ephraim kommt aus Bad Laasphe und spielte bereits den David Briel in der „Postraub“. Er spielt Klavier und Trompete und ist sportlich in den Bereichen Tanz, Leichtathletik und Parcour unterwegs, sein Ziel ist es Tanz und Musik zu seinem Beruf zu machen.

Sarah Strunk

als Lisbeth
Sarah kommt aus Wetzlar und arbeitet dort als Sachbearbeiterin beim Lahn-Dill-Kreis. Sie tanzt seitdem sie 3 Jahre alt ist und sammelte damit bereits bei mehreren Auftritten Bühnenerfahrungen. Während des Abiturs spielte sie außerdem in der Musicalgruppe der Goetheschule Wetzlar im Ensemble und als Tänzerin mit. In den vergangenen Jahren wirkte sie bereits bei Eingefädelt und Der Postraub mit. Dieses Jahr wird sie die Rolle der Lisbeth übernehmen.

Christoph Donhauser

als Joseph
Christoph Donhauser, geboren 1987 in Nürnberg, ist studierter Diplom-Ingenieur (Uni Bayreuth, Bioingenieurwissenschaft bzw. Verfahrenstechnik). Seit Kindheit spielt er leidenschaftlich gerne Theater. Zuletzt in „Blithe Spirit“ der „English Dramagroup“ der Uni Marburg.